Mit welchen Mitteln kann eine Nagelpilzinfektion behandelt werden?

Bei einer sich im Anfangsstadium befindenden Erkrankung kann die Nagelpilzinfektion noch äußerlich mit Tinkturen, Nagellacken oder Cremes behandelt werden, die ein sogenanntes Antimyotikum d.h. ein die Keime abtötendes Medikament enthalten. Ist die Pilzinfektion weiter fortgeschritten, z. B. wenn der Nagel schon in einem brüchig gewordenen und sich selbst auflösendem Stadium angekommen ist, die unteren Nagelschichten und das Nagelbett von den Keimen befallen sind, können nur noch vom Arzt verordnete Tabletten oder Kapseln die Krankheit therapieren.

Starken Nagelpilz erkennen und behandeln

Hierbei wird das Antimyotikum über die Blutzufuhr an die betroffenen Stellen gebracht und lässt das Medikament für die weitere Abtötung der Pilze sorgen. Diese Therapien können aber einen recht großen Zeitraum in Anspruch nehmen, bis die Medikamente die erhoffte Wirkung zeigen und die Krankheit vollständig geheilt werden kann. Auf jeden Fall sollten Sie auch schon bei einer beginnenden Pilzinfektion einen Hautarzt zu Rate ziehen, da nur ein Arzt die Art der Pilzkultur genau bestimmen und Ihnen somit die wirksamste und beste Krankheitstherapie empfehlen und verordnen kann. Auch zum Schutz vor Folgeerkrankungen oder weiteren Ansteckungsgefahren, kann Ihnen ein Arzt die bestmöglichen Hinweise geben.

Weiterführende Informationen zum Thema Nagelpilz finden Sie zum Beispiel auf den folgenden Webseiten:

http://www.schimmel-schimmelpilze.de/hefen-hefepilze.html

Der Nagelpilz… hilft die biologische Farrant Behandlung gegen den Pilzbefall?

„Onychomykose“, so lautet der medizinische Fachbegriff für eine Nagelpilzinfektion und leitet sich aus Worten „Onycho“ für Nagel sowie „Mykose“ für Pilzbefall ab. Diese Pilzerkrankung ist recht häufig verbreitet und wird in den häufigsten Fällen durch sogenannte Fadenpilze, vereinzelt auch durch Schimmel- oder Hefepilze, hervorgerufen. Dabei sollten schon erste Anzeichen einer beginnenden Pilzinfektion sehr ernst genommen werden und möglichst schnell ein Hautarzt aufgesucht werden, denn der Heilungsprozess einer weit fortgeschrittenen Erkrankung kann sich unter Umständen als schwierig und sehr langwierig erweisen. Auch können die eintretenden Symptome einer immer weiter anwachsenden Infektion recht schmerzhaft werden und den Erkrankten wesentlich beeinträchtigen. Auch die Weiterverbreitung bzw. Ansteckungsgefahr für andere Personen darf bei einer Pilzinfektion nicht außer Acht gelassen werden.

Zeh mit Pilz befallen

Pilzkeime können überall an feucht-warmen Orten lauern und ihr Unwesen treiben

Fadenpilze werden in der wissenschaftlichen Fachsprache als „Dermatophyten“ bezeichnet. Dieser griechische Begriff setzt sich aus den Worten „Derma“ für Haut und „Phytos“ für Pflanze zusammen. Die Fadenpilze der Art „Trychophytum rubrum“ sind bei Pilzinfektionen am häufigsten anzutreffen. In selteneren Fällen können Haut und Nägel aber auch von Schimmel- oder Hefepilzen befallen werden. Bei den Schimmelpilzen sind die krankheitserregende Arten zum Beispiel die sogenannten „Candida albicans“, sowie 17 weitere Arten der Candida-Gattung. Zu den beim Menschen krankheitserregenden Hefepilzen gehören zum Beispiel folgende:

  • Cryptococcus neoformans,
  • Trichosporon beigelii,
  • Hansenula anomala
  • Blastoschizomyces capitatus

und Weitere.

Die Unterscheidung der einzelnen Pilzgattungen kann für die richtige Behandlung der jeweiligen Pilzinfektion von sehr großer Bedeutung sein. Insgesamt wird in der Medizin bei den Pilzerkrankungen vom D-H-S-System (für Dermatophyten, Hefe- und Schimmelpilze) gesprochen. Bei allen Unterschieden ist den krankheitserregenden Pilzen aber der Umstand gleich, dass sie sich besonders gut in einem feucht-warmen Milieu aufhalten und vermehren können. Fadenpilze bevorzugen dabei auch besonders keratinhaltige Bereiche und dies sind beim Menschen verhornte Körperstellen wie die Nägel an Händen und Füßen oder auch die Haare. Kommen dazu noch feucht-warme Bedingungen, wie zum Beispiel in verschwitzten Hautfalten oder bei schwitzenden Füßen in vielleicht sehr luftundurchlässigem Schuhwerk, finden Fadenpilze für ihre Ausbreitung ideale Bedingungen.

Außerhalb des eigenen Körpers ist die Ansteckungsgefahr für Pilzinfektionen an allen Orten am größten, die feucht-warme Bedingungen aufweisen und an denen sich viele Menschen aufhalten, die in einen mehr oder weniger großen Hautkontakt kommen können. Solche Bedingungen finden sich zum Beispiel in Schwimmbädern, Saunen, Gemeinschaftsduschen, Sportstätten oder Küchen und Andere.

Ebenso ist die Ansteckungsgefahr in den warmen Sommermonaten am höchsten zum Beispiel durch Kontakt mit den Erregern beim Barfuß-Laufen auf feuchten und aufgewärmten Untergründen. Besonders gefährdet für Nagelpilzinfektionen sind Menschen mit einem herabgesetzten Immunsystem, wie zum Beispiel ältere Menschen, Diabetiker oder Personen mit anderen Erkrankungen. Personen mit kleinen offenen Verletzungen, die die Hauteintrittsbarriere herabsetzen und somit krankheitserregenden Keimen ungehinderten Einlass gewähren.

Wie ist eine Pilzinfektion zu erkennen und wie können Sie sich am besten schützen?

Weit fortgeschrittene Nagelpilzinfektionen sind recht einfach an den weißlich-gelben bis bräunlichen Verfärbungen und an den, trüben, brüchig bis hin zu krümelig wirkenden Veränderungen des Nagels zu erkennen. Ein infizierter Nagel kann den Nagelpilz auch an die angrenzenden Nägel weiterreichen. Damit kann sich die Krankheit – auch durch den Kontakt bei Berührungen sich sowohl auf Hand- und Fußnägel – ausdehnen.

Bei starken Veränderungen und Verwachsungen der infizierten Nägel kann auch das Nagelbett von der Infektion erreicht werden und sich zu einer stark schmerzhaften Erkrankung entwickeln, die sogar zu großen Bewegungseinschränkungen führen kann. Eine beginnende Pilzerkrankung ist zum Beispiel an leichten Verfärbungen und an juckenden Hautstellen zum Beispiel an den Zehenzwischenräumen oder in Hautfalten zu erkennen, wie man auf http://www.nagelpilz-hilfe.net/ gut nachlesen kann. So kann zum Beispiel sich zunächst ein Hautpilz bilden, der sich anschließend auf die Nägel ausweitet. Aber auch die Nägel können sich einzeln an Nagelpilz infizieren. Dabei entsteht die Erkrankung an den oberen Nagelrändern und breitet sich mehr oder weniger langsam weiter über die gesamte Nagelplatte aus. Dann wird es höchste Zeit für die richtige Behandlung die man sich auf http://www.nagelpilz-hilfe.net/behandlung/ passend zum Nagelpilz Befall aussuchen kann.

Am besten schützen Sie sich vor einer Nagelpilzinfektion, indem Sie:

  • auf eine gute Hygiene achten;
  • Ihre Haut möglichst trocken halten, das bedeutet besonders nach dem Waschen, Duschen oder Baden sich sehr gut abtrocknen und dabei besonders die Hautfalten, Finger- und Zehenzwischenräume abtrocknen;
  • bei der Benutzung von Körperlotion, sollten Sie darauf achten, die Lotion gut zu verreiben und einziehen zu lassen, bis die Haut wieder trocken ist, bevor Sie Ihre Kleidung darüber anziehen;
  • eine regelmäßige und gute Nagelpflege mit Pflegehilfsmitteln wie zum Beispiel das Polieren der Nägel und die Anwendung von Pilzerkrankungen verhindernden Nagellacken oder Nagelölen können sehr gut helfen, die Nägel vor dem Befall zu schützen;
  • „schlechtes“ Schuhwerk, in dem die Füße leicht anfangen zu schwitzen, sollten Sie möglichst vermeiden zu tragen. Dies sind zum Beispiel Schuhe, die bei zu geringer Durchlüftung oder bei der Verwendung von schweißfördernden Materialien für das die Keimbildung begünstigende feucht-warme Milieu im Strumpf oder Schuh sorgen;
  • das Tragen von Badelatschen und die Verwendung von Desinfektionsmitteln ist in öffentlichen Badeanstalten, Gemeinschaftsduschräumen, Sportstätten oder Saunen und anderen Orten mit einem feucht-warmen Milieu die wirksamste Prophylaxe, um der Ansteckungsgefahr von Pilzerkrankungen zu entgehen;